Dad kissing newborn
Schwangerschaft und Geburt

So bereitest du dich auf dein Baby vor: Die erste Woche eines ganz neuen Lebens

4 Minuten

Du hast bestimmt Vieles gelesen, dich in zahllosen Internetforen informiert und dich bei sämtlichen Gruppen für werdende Eltern im Umkreis von 20 Kilometern angemeldet. Also bist du bestimmt rundum bereit für den Nachwuchs.

Oder? Kann sich irgendjemand auf dieser Welt wirklich darauf vorbereiten, Mutter oder Vater zu sein?

Verstehen wir uns nicht falsch: Es schadet bestimmt nicht, sich im Vorfeld recht intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Aber in der ersten Woche wird so viel über dich hereinbrechen, dass es schlicht unmöglich ist, wirklich auf alles vorbereitet zu sein.

Die ersten Momente mit deinem Neugeborenen

Ein kleines Beispiel: Jeder hat schon einmal von dem Moment gehört, in dem er sein Kind zum allerersten Mal sieht und sich kopfüber in sein Kleines verliebt! Keine Sorge, wenn es sich bei dir am Anfang noch ein bisschen anders anfühlen sollte. "Irgendwie habe ich ihn auf den ersten Blick noch gar nicht erkannt, obwohl sich das jetzt bestimmt komisch anhört", verrät Ana, die Mutter des zweijährigen Freddy. "Das hat mir anfangs ziemliche Sorgen gemacht, aber die Liebe wächst über die ersten paar Tage. Ich habe mich auch mit anderen Eltern unterhalten; das scheint ziemlich normal zu sein." Das erste Mal einen neuen Menschen das Licht der Welt erblicken zu lassen, ist keine einfache Aufgabe. Ganz bestimmt wirst du völlig erschöpft, erschüttert, aufgeregt, nervös – alles gleichzeitig sein. Deshalb ist Freude auch bestimmt nicht das einzige, das du erleben wirst. Keine Panik! Damit bist du ganz und gar nicht allein.

Wie geht es weiter?

Wenn du nach der Geburt wieder zuhause bist, schaut vielleicht in den ersten zehn Tagen alle paar Tage eine Hebamme vorbei, wiegt Dein Baby, achtet auf Anzeichen von Gelbsucht, prüft die Reaktion an den Fußsohlen, kurz: schaut nach, wie es euch beiden (oder dreien) geht.

Eventuell bekommst du in den ersten Tagen auch Besuch von einem Gesundheitsberater, der Dinge wie Stillen, Einschlafhilfen, Impfungen und Nahrungsmittelergänzungen mit Vitaminen mit dir bespricht. Bei diesen Gelegenheiten kannst du einfach alles fragen. Dumme Fragen gibt es nicht, wenn es um solch wichtige Dinge geht. Und vergiss niemals: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Die ersten paar Tage mit dem Baby

Beschäftige dich nicht zu sehr mit Kleinkram

Die Wohnung darf ruhig ein bisschen im Chaos versinken, das Geschirr muss nicht eiligst gespült werden, es ist auch kein Beinbruch, wenn du in verknautschter Kleidung herumläufst. Mach dir keine Gedanken, wenn du den Besuch von Freunden und Familie erst einmal absagen möchtest. Gerade die ersten Tage sind EURE Zeit, in der es um dich und euch und euer Baby geht.

Obendrein gibt es auch noch diese unüberschaubare Masse an Kram, über die entschieden werden muss, wenn es sich um dein Baby dreht. Was gibt es anzuziehen, wie kommt man von A nach B, wie werden die Windeln möglichst elegant gewechselt? Zum Glück gibt es eine Sache, über die du dir keine großartigen Gedanken machen musst, nämlich um die richtigen Baby-Feuchttücher. WaterWipes enthalten 99,9 % Wasser und einen Tropfen Fruchtextrakt. Genau das Richtige für die zarte Haut eines Neugeborenen, auch von Hebammen empfohlen.

So findest du heraus, was am besten funktioniert

A common issue for a lot of moms at this stage is breastfeeding. “While it took nine attempts to get him to latch on without help, once we’d managed that I thought we were ok,” says Cherry, mom of one-year-old Ethan. “But at seven days old he was losing weight so I also had to formula-feed him. I didn’t mind combination-feeding, I just felt so guilty that I hadn’t realised he wasn’t getting enough from me.

Was habe ich falsch gemacht?

In dieser Zeit scheiden sich die Geister frischgebackener Mütter oft an einer Sache: dem Stillen. „Wir haben neun Versuche gebraucht, bis er sich endlich für die „Selbstbedienung“ entschied. Als das geschafft war, schien auch alles in Ordnung zu sein“, erzählt Cherry, die Mutter des kleinen Ethan, der mittlerweile ein Jahr alt ist. „Aber am siebten Tag verlor er Gewicht, also mussten wir auf eine spezielle Ernährung umstellen. Ich habe nichts gegen so eine gemischte Ernährung, aber ich hatte ein unheimlich schlechtes Gewissen, weil ich einfach nicht gemerkt hatte, dass ich ihm nicht genug geben konnte."Natürlich ist es normal und richtig, sich zu sorgen, wenn Dein Baby nicht genug zunimmt, vielleicht auch weniger schläft oder mehr weint als du erwartet hast. Mach nur nicht den Fehler, gleich und ausschließlich die Schuld bei dir selbst zu suchen. Jedes Baby ist anders, jedes Baby wächst anders, verhält sich anders, reagiert anders und schläft anders. Du begleitest es Schritt für Schritt, findest langsam heraus, wie der kleine Mensch so tickt und was er braucht.

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Vergiss nicht, auf dich selbst zu achten

Wenn es dir in diesen ersten Tagen nicht ausgesprochen prächtig gehen sollte, ist dies alles andere als ungewöhnlich. Frischgebackene Mütter haben eine gewaltige körperliche Belastung durchgemacht. Zusätzlich sorgt der meist nur wenige Schlaf dafür, dass du dich körperlich erschöpft und emotional nur äußerst bescheiden fühlst. Auch wenn es vielleicht schwerfällt, sich zu öffnen: Versuch es und sprich mit deinem Partner oder einem anderen Menschen deines Vertrauens darüber. Du kennst bestimmt den Spruch: „Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.“ Und nur sprechende Menschen werden auch verstanden. Übrigens ist es eine hervorragende Idee, den Gefrierschrank vor der Entbindung mit ein paar guten Mahlzeiten zu füllen. So bekommst du die Nährstoffe, die du in diesen hektischen Zeiten dringend brauchst, ohne dich an den Herd stellen zu müssen.

Dass Kindererziehung ganz von selbst funktioniert, zählt zu den Sagen und Mythen. Wichtig ist, immer daran zu denken, dass du noch ganz am Anfang deiner Reise stehst. Wie Bob Marley schon einmal verkündete: „Every little thing is gonna be alright“. Es wird bestimmt ein paar wirklich harte Zeiten geben; aber diese harten Zeiten zählen auch zur tollsten Erfahrung deines gesamten Lebens. Und du wirst das alles prima in den Griff bekommen.

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